"I am Farkhunda"                                                                                        Tanztheater von Bibiana Jiménez                                                             24Meterhoch3 - Tanz                                                                     Soloperformance

"I am Farkhunda"
I am a Human,
I am still a human,
I am every day a Human...
and you?

Entgegen aller Traditionen wurde ihr Sarg von Frauen zu Grabe getragen. "Wir wollen Gerechtigkeit für Farkhunda, wir wollen Gerechtigkeit für die afghanischen Frauen", riefen die Trauernden. "Das war ein Verbrechen gegen ihre Familie, ein Verbrechen gegen eine Schwester und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, (Menschenrechtsaktivist Bari Salam bei der Beerdigung).

"Hunderte Männer haben die 27-Jährige am 19. 03. 2015 vor der Schah-Do-Schamschira-Moschee in Kabul zu Tode geprügelt, ihre Leiche angezündet und dann in den Kabul-Fluss geworfen. Polizisten sahen die Tat, schritten aber nicht ein. Im Internet kursieren Dutzende Videos von Augenzeugen, die den Vorfall zeigen. Einige Männer brüsteten sich später bei Facebook mit der Tat. Bislang sind 21 Verdächtige festgenommen worden, darunter auch acht Polizisten.

Die Menge hatte der Frau vorgeworfen, sie habe einen Koran verbrannt. Die Ermittler haben dafür aber keine Hinweise gefunden. Schon das bloße Gerücht reichte aus: Ein Mob sammelte sich und ging auf die Frau los. Dutzende Schaulustige hielten den Lynchmord mit ihren Smartphones fest. Ihre Videos zeigen, wie Männer wie von Sinnen auf das Opfer eintreten, andere schlagen mit Holzlatten auf die Frau ein. Dabei brüllen sie "Allahu Akbar" - Gott ist groß" (Der Spiegel)                                     

Konzept - Choreographie - Tanz: Bibiana Jiménez                                                                               Lichtdesign - Assistenz: Klemcy Salza                                                                                      Premiere: 28 September 2017 / 20.00 Uhr                                                                                                   Theater der Keller, Kleingedankstraße 6, 50677 Köln




„XX“ Trilogie
 Tanztheater von Bibiana Jiménez 
 Auf den Spuren der weiblichen Seite Kölns


       


„XX“ Trilogie ist eine Tanztheater Trilogie, die drei Geschichten von drei mächtigen Kölner Frauen, welche die Kölner Geschichte beeinflusst haben, thematisiert und an besonderen Orten in der Stadt spielt.                                       

Eshandelt von historischen Frauenbildern, Frauenrollen, Frauenträumen und -Karrieren und zeigt gleichzeitig deren Bezug und Einfluss zu „heute“ auf.Was genau ist also heute überhaupt anders als in den Jahrhunderten zuvor? Wie fanden die drei historischen Frauen zu ihrer besonderen Rolle? Wie gelang es ihnen, aus dem Schatten der Männer herauszutreten, die in ihrer Zeit die Welt beherrschten? Was an den Überlieferungen ist Legende, was Wirklichkeit? Worin liegt ihre historische Bedeutung in/für Köln – bis in die Gegenwart? 
„XX Trilogie“ untersucht und erhebt die weibliche Geschichte der Stadt und schlägt eine Brücke zur gegenwärtigen Weiblichkeit Kölns. Die Spielorte sollen in direkter Verbindung zu jeweiligen historischen Figur oder von Bedeutung in der Geschichte sein.

Entstehen sollen die drei Produktionen: 
•2016: „XX“ Fortuna, Thema: Agrippina, Stadtgründerin (*6. November 15 n.Chr. oder 16 n. Chr.) in Oppidum Ubiorum, heute Köln; † 59 in Kampanien/Italien)
•2017: „Kölsche Mädche“, Thema: Ursula und die 11.000 Jungfrauen, Patronin der Stadt (angeblich 4 Jhd. n. Christus)
•2018: „Häx-Häx“, Thema: Katharina Henot, bekanntestes Opfer der Kölner Hexenverfolgung, Polemische Geschichte der Stadt, (*1570/1580 in Köln; †19. Mai 1627 in Köln- Melaten)
Alle drei Frauen sind spannende,einzigartige Figuren und Persönlichkeiten, die historische Spuren in Köln hinterlassen haben.

 
"Kölsche Mädche"

Ein Site specific Tazperformance mit Live Musik.

Nach dem erfolgreichen ersten Teil "XX Fortuna" im Römisch Germanischen Museum
premiert nun der zweite Teil der XX Trilogie: "Kölsche Mädche" am rechten Rheinufer.
Wieder geht es um starke Kölner Frauen inszeniert an außergewöhnlichen Kölner Orten.

Die Protagonistin, die wohl bekannteste Heilige Kölns: St.Ursula! Patronin von Köln,
Schutzherrin der Jungfrauen, der Jugend,der Lehrerinnen und der Universität zu Köln. Ihr zu Ehren wurden im 16.Jahrhundert elf Flammen als Symbol für die elftausend ermordeten
Jungfrauen ins Kölner Stadtwappen aufgenommen.
"Kölsche Mädche" ist ein getanztes Spiel um Religion und Tod, über die
Macht des Mutes und Brutalität, Unschuld und den Einfluss der Kirche
auf das Frauenbild.
 
„Keine Musik ist ja nicht auf Erden, Die unsrer verglichen kann
werden, Elftausend Jungfrauen Zu tanzen sich trauen, Sankt Ursula selbst dazu lacht, ..."

(Gustav Mahler, Schlusssatz 4. Sinfonie)

11 Frauen- 11 Schicksale- 11 Tropfen...vier Akte! Hier wird die Kölsche
Geschichte gespielt. Mit Tanz, einer VideoInstallation für den Jugendliche aus Kölner Schulen getanzt haben und Live Musik, wird Ursula und die 11.000 Jungfrauen am Rheinufer zum Leben erwachen. Der Dom und Vater Rhein werden als Kulisse und Bühnenbild für die surrealistische Tanzperformance dienen.

"Denn mir sin kölsche Mädcher
Hann Spetzebötzjer an
Mir lossen uns nit dran fummele
Mir lossen keiner dran."

(Marita Kölner)

Konzept & Choreographie:
Bibiana Jiménez (D/KU)
                                                                         Tanz: Sara Blasco(D/E), Hauke Martens(D), Deborah Sophia Leist(D), Hannah Rinaldi (D), Lisa Freudenthal (D), + 5 Statisten.
Musik:
Carl Ludwig Hübsch                                                           
Video Installation:
Ludwig Kuckartz (D/G)                           
Dramaturgie:
Andrea Bleikamp (D)
Technische Leitung:
Christoph Strankmann (D)
Statisterie:
Klemcy Salza (D/KU)     
                                                                                                        PÖ: Mechtild Tellmann (D) / Assistenz: Miriam B’chir / Foto: Ludwig Kuckartz, Miriam B’chir

Premiere: 01. 06. 2017 / 20.30 Uhr (Uhraufführung)
Weitere Vorstellungen: 04. 06 & 05. 06. 2017 / 20.30 Uhr
Treffpunkt: Vor den Tanzbrunnen Eingangs Tor - Rheinparkweg 1, 50679 Köln. / Ab 20.00 Uhr
Aufführung findet auch bei Regen statt, da ein großer Teil auf überdachtem Gelände stattfindet.

Eintritt frei / keine Anmeldung-Reservierung nötig
www.facebook.com/KoelscheMaedche

Gefordert durch: Stadt Köln, Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste e.V.


                           



"XX" Fortuna

Ein getanztes Verwirrspiel um Liebe, Macht und Verlangen.

Der erste Teil der „XX“ Trilogie des Tanztheaters von Bibiana Jiménez forscht auf den Spuren
Agrippina`s der weiblichen Seite Kölns nach und setzt sich mit der Figur der Agrippina auseinander.
Frauen in Machtpositionen, Frauen in der Politik. Wie gehen sie mit der Macht um und wozu nutzen sie sie?

Agrippina war Urenkelin, Ehefrau und Mutter römischer Kaiser. Sie hatte die höchste Stellung inne, die eine Frau damals einnehmen konnte, auch den Titel Augusta, die Erhabene -  und sie wusste ihre Position zu nutzen. Auch in der in der Politik - ihrer Geburtsstadt Köln beispielsweise erwirkte sie den höchsten Rang einer Colonia.     

„Macht an sich ist vollkommen uninteressant, interessant ist ausschließlich, wozu man Macht benutzen will“  (A. Schwarzer)

Die römische Kaiserin Agrippina,  selbsternannte Göttin und aktuelle mächtige Frauen des Weltgeschehens bilden das Herzstück dieser Produktion um Macht, Sex, Verrat und Liebe.
Basierend auf der Händel Oper „Agrippina“ kreiert Carl Ludwig Hübsch (Komponist für Neue Musik) eine ganz eigene Klangwelt,  in der vier Tänzer und Tänzerinnen das Publikum durch dieser
Verwirrspiel  begleiten.

Regie-Choreographie /Bibiana Jiménez                                                                                                                         Musik /Carl Ludwig Hübsch                                                                                                                                  Dramaturgie/Andrea Bleikamp                                                                                                                                          Ton / Marrio Forth                                                                                                                                                           Gesang / Robina Steyer                                                                                                                                                     Tanz / Robina Steyer -  Juan Bockamp - Hauke Martens - Lisa Fraudenthal

Premiere 01. September 17.00 Uhr (Uhraufführung)                                                                                             Weitere Termine 02.,03. 09. 2016 16.00 Uhr

Römisch-Germanisches Museum Köln, Roncalliplatz 4, 50667 Köln

Gefördert durch / Kulturamt Köln, RheinEnergie Kulturstiftung                                                               Herzlichen Dank an 687 e.V., Wehrtheater und Body talk

Wurde für die Tanztheater Preis 2016 SK Stifftung, als beste Tanztheater Stück des Jahres
nominiert.

                            


"Mein eigen Fleisch und Blut" - 2 - Mutter und Tochter

Ein Abend über Mütter undTöchtern

Natürlich gibt es sie, die harmonische Mutter-Tochter-Beziehung, in der sich beide Seiten gleichermaßen wohl fühlen. In den meisten Fällen aber ist sie gespickt mit enttäuschten Erwartungen, Kränkungen und Schuldgefühlen. Viele Töchter leiden unter ihren Müttern – und umgekehrt.
Die Ansprüche sind hoch. Sehr hoch. Eine Mutter soll Wärme und Geborgenheit verströmen, die Tochter so akzeptieren, wie sie ist, sie ermutigen, den eigenen Weg zu gehen, und ihr schützend und leitend unter die Arme greifen, wann immer sie gebraucht wird. Eine Tochter will von ihrer Mutter Liebe, die höchste Form der Liebe, bedingungslose Liebe: Mutterliebe.

Ist für den Theater Preis 2017 SK Stifftung, nominiert.




"ROCKABY"

nach Samuel Beckett                                                                                                                                 - eine Tanz-Theater - Performance                                                                                      wehrtheater                                                                                  

Regie / Konzept Andrea Bleikamp                                                                                                           Choreographie Bibiana Jimenez

eingelesen von Anja Laïs (Schauspiel Köln, Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und performt von Bibiana Jimenez (ehemalige Solisten bei Johann Kresnik)

"...keine Rede von einem Gesicht
hinter der Scheibe
von ausgehungerten Augen
wie den Ihren
vom Sehen
Gesehenwerden..."
(Beckett Rockaby)

Rockaby ist ein kurzer Einakter den Samuel Beckett 1980 für die State University of New York schrieb. Das wehrtheater/andrea bleikamp nähert sich dem Monolog auf der sinnlichen, körperlichen Ebene und versucht den Text durch die Form des Tanzes zu visualisieren und erfahrbar zu machen.

KunstSalon Köln; Capdepera street arts festival (E)

Wurde für die Tanztheater Preis 2015 SK Stifftung, als beste Tanztheater Stück des Jahres
nominiert.


                 


"Alltägliche Apokalypsen"

Nach Eugene Ionesco

Internationales Tanztheaterprojekt Köln/Moskau

Freien Werkstatt Theater (FWT) Köln 2014

Gemeinsam mit der Choreographin Bibiana Jimenez und einem internationalen Schauspiel-Ensemble setzen sich Maria Litvinova und Viacheslav Ignatov mit den apokalyptischen Momenten einer bis zur Absurdität verdrehten Lebensrealität auseinander. Elemente aus Theater, Tanz und Schattenspiel werden zu einem neuen Format verbunden.
 Es entstehen vielfältige ästhetische Räume, die ineinander übergehen oder sich voneinander abgrenzen. Räume, die das alltägliche Leben mit seinen Einschränkungen und Tabus widerspiegeln, aus denen aber auch unerwartete Ausgänge aufbrechen. „Trikster Theater“ Inszenierungen wurden 2010 mit dem höchsten Theaterpreis Russlands, der „Goldenen Maske“ geehrt.

       


Zu Kritik        



"Wind up doll"

Tanztheater inspiriert von dem Gedicht: "Aroosake kuki" (Aufziehpuppe) von Forogh Farokhzad

20.Iranisches Theater Festival Köln - Arkadas Theater 2013